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ENGERSCH Geschichtliches Kapelle Beschreibung Bilder Links
Kleines Bergdorf im Wallis (Schweiz)
Geschichtliches
Mehr zur Herkunft der Ortsnamen und der Bergnamen Niwen und Einigs Alichji finden Sie unter diesem Link. In den folgenden Werken finden Sie ein paar Hinweise auf Literatur zu Engersch und den umliegenden Dörfern, ihrer Geschichte, Kultur, Eigenart.  Georg Budmiger: Erschmatt (Wallis). Beiträge zur Siedlungs- und Wirtschaftsgeographie der inneralpinen Zone. Dissertation Universität Bern 1970. Budmiger behandelt die Gemeinde Erschmatt mit ihrer „Filiale“ Brentschen im Kontext der übrigen Gemeinden der Leuker Sonnenberge. Dabei erfährt man einiges auch über Engersch, namentlich da, wo er Jeizinen (zu Gampel gehörig), Engersch (zu Bratsch gehörig) und Brentschen (zu Erschmatt gehörig) vergleicht. Demnach war Jeizinen ursprünglich vermutlich eine eigenständige Gemeinde, Brentschen hingegen nie, und Engersch muss über längere Zeit eine halbautonome Stellung gegenüber Bratsch gehabt haben, die es aber in den letzten 200 Jahren verloren hat (gemäss Kuonen verlor Engersch 1826 seine Teilautonomie). Peter Jossen: Erschmatt, Bratsch und Niedergampel im Zenden Leuk. Ausgewählte Sammlung alter Dokumente des Archivstadels von Erschmatt, des Gemeindearchivs Bratsch, des Archivs von Niedergampel und des Pfarrarchivs, unter flüchtiger Berücksichtigung der Gegenwart, verfasst von Peter Jossen, Pfarrer in Erschmatt. 1970. Peter Jossen: „Nach 250 Jahren.“ Pfarreigeschichte von Erschmatt, Bratsch, Niedergampel. Visp 1960. Marcel Kuonen: Die „höhere“ Schule von Bratsch. In: Walliser Jahrbuch 2006, 88–91. Kuonen war im Winter 1960/61 Lehrer in der Dorfschule von Engersch und berichtet in diesem Beitrag über diese seine ersten Erfahrungen als Volksschullehrer im Wallis. Seit 1862 führte Engersch im Winter eine Schule, da in dieser Jahreszeit die meisten Bewohnerinnen und Bewohner der „nomadisierenden“ Gemeinde Bratsch/Engersch in Engersch waren. Welche Zustände in dieser Schule herrschten, kann man sich leicht vorstellen, wenn man bedenkt, dass ca. 40 Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen und ein Lehrer sich in die eine enge Schulstube in einem kleinen Holzhaus drücken mussten. Die Schule von Engersch wurde 1970 definitiv geschlossen. Den Artikel von Kuonen finden Sie hier (Walliser Jahrbuch 2006). Chronik der Gemeinde Gampel. Hrsg. v. Fidelis Schnyder. Brig 1949; Chronik der Gemeinde Gampel 1948–2003. Gampel 2004 Walter Schnyder: L’enfant dans la transhumance. L’exemple des nomades du Jeiziberg. In: L’enfant en Valais 1815-2015. Vol. 1. 2016.
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